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Kategorie: Mitteilung

Umweltschutz – ein auf den Nägeln brennendes, schnellstmöglichst zu lösendes Problem  für die Nationen dieser Welt. Täglich liest man davon, hört großmundig von Vorhaben und befürchtet, es bleibt, wie so oft, bei Worten: Die Menschen sägen sich den Ast ab, auf dem sie sitzen. Weniger Worte, aber Taten – damit reagieren zwei Vereine in Wettringen, die am Mittwoch den innogy-Klimaschutzpreis für besonderes Umweltengagement in Wettringen zuerkannt und überreicht bekamen, der Heimatverein Wettringen in Verbindung mit dem Förderverein Heimathaus und der Radsportverein Wettringen. „Die „Rentnerband“ ist am Heimathaus regelmäßig mit großem Engagement tätig. Zudem werden im Umfeld des historischen Gebäudes z.B. auch Blühstreifen entlang der Steinfurter Aa angelegt“, heißt es in der Würdigung. Nicht vergessen darf man dabei die „Fahrradtouren für Jedermann“, zu denen der Heimatverein einlädt, und auch nicht, dass der Heimatverein in den letzten Jahren beim Bau mehrerer Rastplätze für Radfahrer und Wanderer mitgeholfen und sie teilweise finanziert hat. Einen großen Rastplatz errichtet der Heimatverein im Frühjahr 2019 am Ende des ehemaligen Max-Clemens-Kanals in Maxhafen. Der Radsportverein Wettringen trage durch „verschiedene Aktionen und nicht zuletzt durch die Vorbildwirkung der Mitglieder dazu bei, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger das Fahrrad als umwelt- und klimafreundliches Verkehrsmittel auf Kurzstrecken wahrnehmen und nutzen“, heißt es in dessen Laudatio. Für diese Engagements wurden der Heimat- und der Radsportverein mit dem innogy-Klimaschutzpreis ausgezeichnet. Sie erhielten das Preisgeld in Höhe von 400 bzw. 600 Euro. Der Gewinn wurde anhand verschiedener Kriterien, so u.a. aufgrund der Punkte „Wirksamkeit für den Umweltschutz“, „Vorbildwirkung“ „Nachhaltigkeit“ und „persönlicher Einsatz“ bestimmt. Der Klimaschutzpreis von innogy wurde von Bürgermeister Berthold Bültgerds gemeinsam mit innogy-Kommunalbetreuerin Monika Schürmann verliehen. Der Bürgermeister und Dietmar Roling, zuständig für den Bereich Umwelt im Rathaus, freuten sich, dass zwei Vereine ausgezeichnet wurden, die „auch ehrenamtlich gut unterwegs sind“. Monika Schürmann: „Jede Initiative, die in irgendeiner Weise den Umweltschutz dient, verdient unsere Hochachtung und Wertschätzung. Dieses Engagement geschieht oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns die Möglichkeit der Auszeichnung.“ Der Klimaschutzpreis der innogy wird jährlich für Leistungen verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Die Städte und Gemeinden sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Nähere Informationen unter www.innogy.com/klimaschutzpreis.